WITTENBERGE
- In
die Zeit des klassischen Rock and Roll zurückversetzt wurden am
Mittwoch rund 300 Gäste, die ins Kultur- und Festspielhaus nach
Wittenberge kamen. Bei „Elvis in Concert“ spielten Mark Janicello
und seine Band Lieder von Elvis Presley. Das Repertoire reichte von
Titeln des jungen Elvis aus den 50er Jahren bis hin zu den glitzernden
Las-Vegas-Shows des „King“.
„Ich
bin kein Elvis-Imitator, aber ich mag seine Musik“, erklärte der in
New York geborene Mark Janicello dem Publikum. Es absolvierte eine
Ausbildung als klassischer Opernsänger und spielte bereits in vielen
Musicals, Opern sowie Theaterstücken und Filmen mit. In dem Musical
„Elvis“ übernahm er die Hauptrolle.
In
Wittenberge standen einige Gäste schon beim dritten Lied auf und
klatschten mit. Die richtige Partystimmung wollte zunächst allerdings
nicht aufkommen.
Der
Künstler wechselte während des gut zweistündigen Konzerts zwölfmal
sein Kostüm – vom edlen Smoking bis hin zum glitzernden Outfit, wie
man es von Elvis kannte. „Stellen Sie sich vor, Elvis wäre gar
nicht tot, sondern er wäre jetzt Pavarotti“, forderte Janicello das
Publikum auf. Dann sang er „Now or never“ in einer Version mit
zwischen Elvis und Pavarotti wechselndem Stil. So kam das Publikum
doch noch in Fahrt und war vollauf begeistert.
Bei
„Jailhouse Rock“ schließlich hielt es schließlich kaum noch
jemanden auf den Festspielhausstühlen. Die Gäste klatschten, sangen
und tanzten mit. So endete das Konzert sogar mit stehenden Ovationen.
Nach Zugabe-Rufen ließen sich die Künstler nicht lange bitten –
sie gaben noch ein Stück zum Besten.
(Von
Jens Wegner)